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Moderator: Fauli

Babylon A.D.

Beitragvon Schammes am 22.06.2009, 08:29

Vin Diesel als einzelgängerischer Söldner (mal ne ganz andere Rolle für ihn) soll in mittlerer Zukunft ein Mädel samt ihrer Gouvernante aus dem Dauer-Kriegs-Schauplatz Osteuropa ins friedliche und daher völlig abgeschottete Amerika schmuggeln. Natürlich ist das Mädel nicht irgendeins sondern zieht gleich mehrere rivalisierende Interessengruppen an, denen sich Herr Diesel permanent erwehren muss. Um die Sache nicht zu berechenbar zu machen, verfügt sie zudem noch über außergewöhnlich Stärken und Schwächen. Erinnert stark ans fünfte Element - sieht nur nicht so gut aus wie Milla Jovovich (mhhhhhhhhh, Milla ......... aber ich schweife ab).
Der Film ist so ganz unterhaltsam, ich hatte mir aber etwas mehr Fantasy / Sience Fiction versprochen. So ist für meinen Geschmack zu wenig davon dabei, für Liebhaber des reinen Actionfilm aber wiederum zu viel. Außerdem endet er für einen Popcorn-Film unpassend.
Ich hab mich 95 Minuten gut unterhalten gefühlt, aber einmal sehen reicht dann auch.
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Gran Torino

Beitragvon Schammes am 03.08.2009, 08:28

Eigentlich war es ja meine Intention, nur noch Filme zu gucken, in denen alternden Hauptrollen beweisen, dass sie es doch noch drauf haben (z.B. Rocky VI oder Unbesiegbar) - irgendwie kann ich mich da nämlich wiederfinden. Daher fiel meine Wahl auf GRAN TORINO, in dem Clint Eastwood einen alte, mürrischen, verbitterten und verwitweten Vietnam-Veteranen spielt, der sich über die Schwemme von Einwanderern in seinem Viertel und die Jugend im Allgemeinen (insbesondere also über jugendliche Einwanderer) aufregt. Selbst über seine eigenen Kinder (und Enkel) ärgert er sich, weil sie japanische Autos verkaufen oder im Footballtrikot zur Beerdigung seiner Frau erscheinen. Er selbst hat 50 Jahre lang bei Ford am Fließband gearbeitet, mäht wöchentlich seinen Rasen, ärgert sich über seine asiatischen Nachbarn, dass sie es nicht tun und sitzt nun den ganzen Tag auf der Veranda vor seinem Haus und beobachtet seinen täglich polierten 1972 Gran Torino.
Bis hierher klingt das ganze recht seicht, und der Film startet auch eher leicht und lustig. Mit der Zeit gewinnt er aber an Dramatik, als er zwischen die Fronten seiner Nachbarn und einer asiatischen Straßengang gerät und sich daraufhin - langsam und eher widerwillig - mit seinen Nachbarn anfreundet.
Das Ende gipfelt dann derart krass, dass es mir nicht nur gelungen ist, einen Film mit alternder Hauptrolle, die beweist, dass sie es noch drauf hat, zu finden, sondern auch, nach SIEBEN LEBEN, den Platz zwei in der Rangliste der Vorhin-war-ich-noch-gut-gelaunt-jetzt-bin-ich-deprimiert-Filme zu treffen. Ich fand ihn gut.
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Transformers

Beitragvon Fauli am 12.08.2009, 19:00

Richtig, Gran Torino fand ich auch gut.

So, Transformers, war der nun cool oder scheiße (weil albern). Hmmmh ich weiß es nicht. Also vorweg, der Film ist wirklich super gemacht. Gerade an den Actionsequenzen gibt es gar nicht zu bemängeln. Aber die Handlung? Sehr zweifelhaft und albern.
Also, irgendwo auf einem anderen Planeten kloppen sich gute und böse (Spielzeug)Roboter um die Quelle der Macht (natürlich ein "Zauber"-Würfel) der aber ins Universum geschossen wird. Klingt nicht nur bescheuert, ist auch so. Der Würfel landet wie zu vermuten auf der Erde. Also wird sich hier weiter gekloppt. Die einen wollen nebenbei die Menschheit auslöschen, die anderen wollen dies prinzipiell verhindern (wieso eigentlich?). Eigentlich wechselt sich die Film fast optmal mit Action- und zum Teil recht unterhaltsamen Szenen ab. Wären da nicht nur die blöden sprechenden Transformers, die auch alle richtig bescheurte Namen haben.
Eigentlich schade.

Im Prinzip lässt sich der Film als Terminator 2 meets Pokemon beschreiben.
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Lost Boys 2 (The Tribe)

Beitragvon Fauli am 13.08.2009, 16:00

Wieso hat den denn die Steffi noch nicht gesehen?

Wahrscheinlich weil er maximal durchschnittlich ist. Weder der Humor noch die Spannung vom ersten Teil ist übrig geblieben, dafür fließt mehr Blut. Dem Film fehlen leider jegliche Höhepunkte obwohl sogar einer der Frog-Brüder wieder auftaucht (das waren die Vampirjäger, die sich ihr Wissen aus Comics angeeignet haben).
Der Film kriegt ne grüne Ost-Banane also ne Gurke
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Re: DVD

Beitragvon steffili am 14.08.2009, 17:36

Wie, es gibt Lost Boys 2 und ich wusste nichts davon??????
Wahrscheinlich, weil Kiefer Sutherland so langsam auf die 50 zugeht.......
Werd ich mir trotzdem noch anschauen!!
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Re: DVD

Beitragvon Fauli am 15.08.2009, 08:08

Deswegen spielt ja auch Angus Sutherland mit. Wie gesagt, der Film ist trotzdem eher enttäuschend.
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Hangover

Beitragvon Fauli am 02.01.2010, 15:02

Story: Junggesellenabschied in Las Vegas! (nicht mehr und nicht weniger), bzw. den Tag danach. Alle wachen am nächsten Morgen verkatert auf und müssen sich langsam die Handlung des letzten Abends erschließen.
Ok, hört sich an wie eine Mischung aus "Very bad things" und "Ey Mann wo ist mein Auto".

Also: keine innovative Story und trotzdem sehenswert. Hab aber ständig lachen müssen...(im Gegensatz zum Scheiß: ey Mann wo ist mein Gehirn..., einer von ganz wenigen Filme , die ich nicht bis zum Ende ausgehalten habe)
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Harry Brown

Beitragvon Fauli am 12.10.2010, 19:38

Ähnlich wie Gran Torino. Englischer Rentner gegen Jugendkriminalität. Deutlich realistischer und härter als Gran Torino. Der Film hat mit Popcornkino und Spaß nix am Hut. Ich fand ihn aber sehr spannend. Falls (eine geschnittene Version) montags abends aufm ZDF läuft ruhig anschauen.
kurz zum Plott: Englischer Witwer muß mitansehen, wie sein Viertel zum Vorstadtghetto von Kleinkriminellen wird. Jugendliche Banden beherrschen die Wohnblocks in die sich selbst die Polizei kaum noch reintraut. Nach einem einschneidenden Erlebnis sieht Harry Brown rot und verteidigt die Werte seiner Gesellschaft mit Gewalt. ;Bier;
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